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Dahlhausen. Mit einem
spektakulären Zielsprint gingen am Sonntag die siebten Bochumer Watergames in
Dahlhausen auf der Ruhr zu Ende. Zehn Teams hatten sich gemeldet, um den
Meister der Wasserspiele zu küren. Los ging es am Mittag unter der Hattinger
Ruhrbrücke.
Zwischendurch mussten mehrere
Geschicklichkeits-prüfungen gemeistert werden. Beispielsweise wurde mit
Wasserpistolen auf ein kniffelige Ziele geschossen. An einer anderen Station
mussten Feuerwehrschläuche mit Wasser gefüllt werden. Offensichtlich waren die
Aufgaben in Verbindung mit den schweißtreibenden Temperaturen recht kraftraubend.
Pressesprecher Sebastian
Joachim von der DLRG Dahlhausen schaute in Zielnähe recht skeptisch auf die Uhr.
„Die Jungs haben ganz schön gebummelt. Sie hängen zeitlich hinter dem Plan.“ Den
vielen Zuschauern, die sich an der Ruhrmühle eingefunden hatten, war es egal.
Sie genossen die spätsommerlichen Sonnenstrahlen und warteten mit Spannung auf
die Akteure.
Zu den Initiatoren der Watergames
zählen die DLRG, die Katholische Junge Gemeinde (KJG), das THW und die
Jugendfeuerwehr Bochum. Seit dem Jahr 2001 haben sich die Watergames zu einer
festen Größe im Terminkalender der Jugendorganisationen entwickelt. Im letzten
Jahr wurden die Watergamesträume allerdings von dem damaligen Augustwasser davon
gespült. Stattdessen fanden die Spiele 2007 in einem Freibadbecken statt.
Mit ihren selbstgebauten
Flößen und bunten Outfits konnte man die Wasserratten schon von weiten unter der
Schwimmbrücke ausmachen. Das Dahlhauser Ruhrwehr musste dann per Pedes
gemeistert werden. Die Flöße wurden getragen und anschließend hinter dem Wehr in
Reih und Glied ausgerichtet. Nach einem erneuten Startschuss wurden dann die
letzten Meter im Sprint zurückgelegt.
Als besonderes Erschwernis
musste eine Wasserfontäne, die von der Freiwilligen Feuerwehr gespritzt wurde,
durchfahren werden. Der Katamaran des Gerther Judoclubs erwies sich als
schnellstes Wasserfahrzeug.
Da es aber nicht nur auf
Geschwindigkeit sondern in erster Linie auf Spaß und Originalität ging, bekam
den Kreativpreis die Jugendfeuerwehr Altenbochum. Sie hatten ihr siegreiches
Wasserfloß in der Kategorie Ü 18 „Toast Hawaii“ getauft. Bei den „Unter
18-Jährigen“ gewann die Mannschaft des THW Bochum.
Hartmut Claes,
1. September 2008
Mit freundlicher Genehmigung der
WAZ-Stadtteilredaktion Bochum.
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