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Oberdahlhausen.
Um Punkt 17:11 Uhr hatten die weiblichen Narren am Donnerstag das Regiment
übernommen. Rappelvoll war wieder einmal der Festsaal der Traditionsgaststätte
Schützenhof (bei Wibbecke) an der Kassenberger Straße, als die Kfd St. Engelbert
die Weiberfastnacht eröffnete. 324 Frauen und eine Handvoll Männer (nur die
Musiker der Boygroup „In the mood“ waren geduldet) amüsierten sich köstlich
über das abwechselungsreiche Unterhaltungsprogramm.
Büttenreden
von Liesel Even („Eine Frau mit großen Problemen“) oder Sketsche von Birgit
Friederich („Katholisch für Anfänger“) machten den Anfang. Der Höhepunkt vor der
Pause war der Premierenauftritt des elfjährigen Funkenmariechens Alina Freitag,
die sich mit ihrer Performance einen dicken Sonderapplaus verdiente.
Wie im Vorjahr brachten die
Showeinlagen der Künstlerinnen aus dem Kreis junger Frauen den Saal zum Beben.
Bei
ihren Karaokedarbietungen hielt es die Besucherinnen kaum auf ihren Stühlen. Da
trübte auch die technische Störung die Stimmung nicht als der CD-Spieler ausfiel
und die Moderatorin Karla Beres die Panne geschickt überbrücken konnte. Ihrer
Aufforderung, ohne Playback und stattdessen „live“ zu singen, vermochten die
famosen Diven jedoch nicht zu folgen. Der Stimmung tat das keinen Abbruch. Auch
ohne männliche Hilfe konnte das technische Problem gelöst werden. Es ging weiter
im Programm.
Annemarie
Nöllecke mit Heike Steinbrink und Holly Wübbel gaben als „Diana Ross und die
Suprems“ alles. Als die immerjunge Sabine Keiter-Heinemann die Bühne betrat,
wäre selbst Dieter Bohlen entzückt gewesen. Als Michael Jackson-Double bewegte
sie sich grazil und gekonnte über das Parkett.
„Die ist ja besser als das
Original“, urteilte eine Besucherin und fand die Zustimmung ihrer Nachbarinnen.
Für
den Preis der originellsten Kostümierung empfahl sich Ursula Reinecke, die
Herbert Knebel mit zotigen Sprüchen täuschend echt imitierte.
Text & Bild: Hartmut Claes
Mit freundlicher Genehmigung der WAZ-Stadtteilredaktion Bochum.
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