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Aktuell im Stadtteil - 23.02.2009

 

"Besser als das Original"

Weiberfastnacht der Kfd St. Engelbert brachte Saal zum Beben

 

 

Oberdahlhausen. Um Punkt 17:11 Uhr hatten die weiblichen Narren am Donnerstag das Regiment übernommen. Rappelvoll war wieder einmal der Festsaal der Traditionsgaststätte Schützenhof (bei Wibbecke) an der Kassenberger Straße, als die Kfd St. Engelbert die Weiberfastnacht eröffnete. 324 Frauen und eine Handvoll Männer (nur die Musiker der Boygroup  „In the mood“ waren geduldet) amüsierten sich köstlich über das abwechselungsreiche Unterhaltungsprogramm.

Büttenreden von Liesel Even („Eine Frau mit großen Problemen“) oder Sketsche von Birgit Friederich („Katholisch für Anfänger“) machten den Anfang. Der Höhepunkt vor der Pause war der Premierenauftritt des elfjährigen Funkenmariechens Alina Freitag, die sich mit ihrer Performance einen dicken Sonderapplaus verdiente.

Wie im Vorjahr brachten die Showeinlagen der Künstlerinnen aus dem Kreis junger Frauen den Saal zum Beben. Bei ihren Karaokedarbietungen hielt es die Besucherinnen kaum auf ihren Stühlen. Da trübte auch die technische Störung die Stimmung nicht als der CD-Spieler ausfiel und die Moderatorin Karla Beres die Panne geschickt überbrücken konnte. Ihrer Aufforderung, ohne Playback und stattdessen „live“ zu singen, vermochten die famosen Diven jedoch nicht zu folgen. Der Stimmung tat das keinen Abbruch. Auch ohne männliche Hilfe konnte das technische Problem gelöst werden. Es ging weiter im Programm.

Annemarie Nöllecke mit Heike Steinbrink und Holly Wübbel gaben als „Diana Ross und die Suprems“ alles. Als die immerjunge Sabine Keiter-Heinemann die Bühne betrat, wäre selbst Dieter Bohlen entzückt gewesen. Als Michael Jackson-Double bewegte sie sich  grazil und gekonnte über das Parkett.

„Die ist ja besser als das Original“, urteilte eine Besucherin und fand die Zustimmung ihrer Nachbarinnen. Für den Preis der originellsten Kostümierung empfahl sich Ursula Reinecke, die Herbert Knebel mit zotigen Sprüchen täuschend echt imitierte.

 

 

Text & Bild: Hartmut Claes
Mit freundlicher Genehmigung der WAZ-Stadtteilredaktion Bochum.

 

 

 

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