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1900
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Gründung der freiwilligen Feuerwehr.
Eröffnung des neu erbauten Kur- und Gasthauses Horkenstein (Burg Horkenstein) als Vergnügungs-Etablissement ersten Ranges. |
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1901
Die
schon bestehende Straßenbahnverbindung von Bochum nach Weitmar wird über Linden
bis nach Hattingen verlängert und mit einem Abzweig von Linden nach Dahlhausen
versehen.
1902
Gründung des Polnisch-katholischen St. Josefs Vereins und der
Polnischen Berufsvereinigung "ZZP".
Einweihung des Bismarckturms auf der
Eiberger Höhe oberhalb der Steinfabrik Dr. C. Otto.
1903
Die kath. Kirche St.
Engelbert auf dem Kassenberg in Oberdahlhausen wird als Filialkirche der
Pfarrei Linden nach gut einjähriger Bauzeit feierlich eröffnet.
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Bau
der Eggemannschen Pontonbrücke (Fünf-Pfennigs-Brücke)
über die Ruhr von Dahlhausen nach Dumberg und Altendorf (heute Burgaltendorf) in
der Nähe der Zeche Dahlhauser Tiefbau.
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1903-05
Gründung der beiden heute noch aktiven Schützenvereine BSV Dahlhausen 03
und BSV "Blau-Weiß" Oberdahlhausen 05.
1904
Anstelle einer 15 Jahre alten Holzbrücke wird eine eiserne Eisenbahnbrücke über
die Ruhr von Dahlhausen nach Altendorf (Burgaltendorf) an der Grenze zu
Steele-Horst (in der Nähe der Steinfabrik Dr. C. Otto) gebaut.
Gründung des Kirchenchors St. Engelbert.
1908
Durch
Abtrennung von der Pfarrei Linden entsteht die kath. Filialgemeinde
Unter-Dahlhausen.
1909
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Die kath.
Notkirche
aus Holz an der Thalstraße (Am Sattelgut) wird fertiggestellt; sie steht auf
gepachtetem Gelände und ist von Anfang an als Übergangslösung gedacht. |
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Gründung des (polnischen) Gesangvereins Julius Slowacki.
1910/11
Dahlhausen hat rd. 11.000 Einwohner. Die Männer sind in der Überzahl, es
herrscht Frauenmangel (etwa 6.000 männl., aber nur 5.000 weibl. Einwohner).
Knapp 15 % der Dahlhauser Einwohner sind Zuwanderer aus Polen und Masuren.
In
Dahlhausen gibt es 7 Schulen mit 48 Klassenräumen, einer Turnhalle, einer
Kochschule, einem Zeichensaal und einem Brausebad. In den ev. Schulen sind die
Geschlechter vereinigt, in den kath. Schulen nur in den unteren Klassen. Es
werden rd. 2.300 Kinder unterrichtet.
In
Linden-Dahlhausen gibt es zwei Krankenhäuser mit über 300 Betten, 4 Ärzten und
18 Schwestern sowie 2 Apotheken, eine Tuberkulose-Station, zwei Postanstalten,
eine Sparkasse, eine Amtsbibliothek, einen Schlachthof.
Neben
den Zechen (Dahlhauser Tiefbau: 1095 Personen Belegschaft) sind die
Steinfabrik Dr. C. Otto mit 650 und das Stahl- und Eisenwerk mit
380 Arbeitern die größten Dahlhauser Arbeitsstätten.
Im
Bahnhof werden täglich über 2.000 Wagons zu Güterzügen zusammen gestellt. 42
Personenzüge fahren täglich von Dahlhausen nach vier verschiedenen Richtungen.
1912
Die
ev. Lutherkirche
wird nach 1½-jähriger
Bauzeit fertig gestellt.
Tod
des Bergmanns, Arbeiterführers und Heimatdichters Heinrich Kämpchen (*1847).
1914
Gründung des Polinnenvereins Wanda.
1915
Zwischen Bahnhof und Post wird die seit 1870 bestehende Güterverkehrsstrecke
nach Laer höher gelegt. Es entstehen die Eisenbahnbrücke und der meterhohe
Bahndamm, die von nun an fast 70 Jahre lang Unterdahlhausen in Dahlhausen
vor und Dahlhausen hinter dem Bahndamm teilen.
1916
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Als
Ersatz für das alte Bahnhofsgebäude von 1874 wird ein
neuer Bahnhof errichtet und mitten im 1.
Weltkrieg feierlich eröffnet.
In
der Falkeschule wird eine Kriegsküche für Bedürftige eingerichtet. Pro Monat
werden zwischen 10.000 und 16.000 Portionen ausgeteilt.
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1917
Der
erste Personenzug auf der Strecke von Essen nach Hagen hält in Dahlhausen.
1921
Die
Gemeinden Linden und Dahlhausen schließen sich zu einer Großgemeinde zusammen.
1923
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Von
der Besetzung des Ruhrgebietes durch die Franzosen ist auch Dahlhausen
betroffen. Das Gelände der Ruhrtalbahn und ein Streifen von 200 m
beiderseits der Bahnanlagen wird zum
Sperrgebiet
erklärt, das von 8 Uhr abends bis 5.30 Uhr morgens nicht betreten werden darf.
"Die Posten und Patruillen haben Anweisung erhalten, auf alle Personen zu
schießen, welche nicht auf den ersten Anruf mit erhobenen Händen stehen
bleiben." |
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1925
Gründung der Firma Josef Riester an der Dr.-C.-Otto-Straße.
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