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"Wunder von Bern"
Ein Streifzug
2001-
1976-2000
1951-1975
1926-1950
1900-1925
Heimatbuch 

 

 

1951 - 1975

 

1952

Die Eisenbahnbrücke über die Ruhr von Dahlhausen nach Altendorf, die 1945 gesprengt worden war, wird wiederher­gestellt.

1953

Nach rund 2-jähriger Bauzeit wird das ev. Gemeindehaus in Oberdahlhausen fertig gestellt.

1958

Kohlekrise: 16.000 Bergleute des Ruhrgebietes, darunter auch die Kumpel von Dahlhauser Tiefbau, verfahren Feierschichten.

1959

Als Ersatz für die alte Eggemannsche Pontonbrücke zwischen Dahlhausen und Dumberg/Altendorf (Fünf-Pfennigs-Brücke) wird eine moderne Schwimmbrücke in Betrieb genommen.

Trotz der sich zuspitzenden Kohlekrise wird das alte Fördergerüst der Zeche Dahlhauser Tiefbau durch einen neuen, 65 m hohen und 1.500 Tonnen schweren Förderturm ersetzt, dessen Maschinenhaus auf vier riesigen Stelzen ruht. Nach nur einjähriger Bauzeit wird er Ende 1959 in Betrieb genommen.

Die Personenverkehrsstrecke der Bahn von Dahlhausen nach Altendorf und Überruhr wird eingestellt.

1960

Die mehrfach umgebaute Burg Horkenstein, die zuletzt als Obdachlosenasyl gedient hat, wird abgebrochen.

Stilllegung der Oberdahlhauser Zeche Neuruhrort.

1965

Der letzte Kohlenzug verlässt die Zeche Dahlhauser Tiefbau. Nun sind alle Dahlhauser Zechen stillgelegt.

1968

Die Flussbadeanstalt an der Ruhr wird geschlossen. In der Hei wird ein Bezirksbad mit Hallen- und Freibad gebaut.

1969

Schließung des Bahnbetriebswerks Dahlhausen als selbstständige Dienstelle und Teilrückbau der Anlagen.

1973

Der Rangierbahnhof Dahlhausen, auf dessen Gelände in den 1950er Jahren nicht selten in 24 Stunden bis zu 2000 Wagen zu Güterzügen zusammenstellt wurden, hat durch das Zechensterben nach und nach seine Bedeutung als großer Umschlagplatz verloren und stellt den großen Rangierbetrieb ein.

1974

Der 65 m hohe Förderturm der 1965 stillgelegten Zeche Dahlhauser Tiefbau wird abgebrochen. Hoffnungen, dieses erst 15 Jahre alte Bauwerk, das zu einem Wahrzeichen des Bochumer Südwestens geworden war, erhalten und als Aussichtsturm mit Cafe nutzen zu können, erfüllen sich nicht.

Dahlhausen ist Station der neuen durchgehend elektrifizierten S-Bahn­strecke von Oberhausen bis Hattingen.

 


 

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