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Dahlhausen. Wenn an
dunklen Winterabenden goldgelbes Licht durch die Rundbogenfenster des Dahlhauser
Bahnhofs scheint, wissen die Nachbarn, dass wieder ein Konzertabend auf dem
Programm steht.
„Wir
möchten mit anderen zusammen Dahlhausen kulturell aufwerten“, versprach
Pro-Dahlhausen-Vorsitzender Joachim Berndt bei seiner Begrüßung. Das ist ihm und
seinen engagierten Mitstreitern vortrefflich gelungen.
Zu Gast waren Ute Blaumer,
Solo-Harfenistin der Philharmonie Hagen sowie Alexander Schütz, Flötist der
Bochumer Symphoniker.
Über
50 gespannte Zuhörer konnten sich an klassischen Stücken von Bach, Debussy,
Ravel, Amorosi und anderen erfreuen. Seit 1916
steht
der Dahlhauser Bahnhof, der schon zwei Weltkriege, das Ende des Kaiserreichs
und die französische Besatzung miterlebt hat. Vermutlich war es aber das erste
Mal, dass in dem historischen Gemäuer zarte Harfenklänge gepaart mit feinen
Flötentönen zu hören waren. Dementsprechend groß fiel dann auch zum Abschluss
des Konzerts der dankbare Applaus des zufrieden Publikums aus. Am 30. Januar
2010 geht es mit der Oldie-Rockgruppe „Second Spring“ weiter.
Text & Fotos: Hartmut Claes/WAZ
Mit freundlicher Genehmigung der WAZ-Stadtteilredaktion Bochum.
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