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Schauspielerin Silke Geyer
Dahlhausen. Nachdem die
zentralen Dienste der Stadt Bochum das historische Bahnhofsgebäude soweit wieder
hergestellt hatte, dass Veranstaltungen in der ehemaligen Schalterhalle
stattfinden können, hatte der Verein „Pro Dahlhausen“ angekündigt, das
kulturelle Leben im Stadtteil zu beleben. Bisher haben die Verantwortlichen Wort
gehalten. Nach dem gut besuchten Rockkonzert (130 Gäste) im April folgte jetzt
ein Theaterstück für die jüngeren Bürger.
„Das
Geheimnis der Wurzelelfen“ stand am vergangenen Samstag auf dem Programm. Wieder
war der Besucherzuspruch unerwartet gut. „Wir haben knapp einhundert Karten
verkauft“, freute sich Geschäftsführer Achim Walther über das große Interesse.
Und es waren nicht nur Dahlhauser Gäste, die den Weg in ihren Bahnhof fanden.
Der Charme des alten Gebäudes hat sich bereits herum gesprochen. Aus Wuppertal
waren unabhängig von einander gleich zwei Familien angereist, die die
Veranstaltungen im Bahnhof gerne mit einem Besuch des Eisenbahnmuseums
verbinden.
Gut,
dass sich Pro Dahlhausen mit der Vorbereitung so viel Mühe gegeben hatte: „Für
die Verdunkelung der Schalterhalle sind wir extra in den Baumarkt gefahren, um
schwarze Teichfolie zu kaufen. Mit langen Leitern wurden dann sämtliche Fenster
abgeklebt“, beschreibt Barbara Kochanowicz aus der Kulturgruppe von Pro
Dahlhausen die schwierige Vorarbeit. Hinter der Halle roch es nach Waffeln und
frischem Kaffee. Die Freiwillige Feuerwehr hatte Bierzeltgarnituren bereit
gestellt, um dem Gästestrom gewappnet zu sein.
„Das Geheimnis
der Wurzelelfen“ wurde von der Theatergruppe „Wilde Hummel“ aus Langendreer
aufgeführt.
Nachdem Rosa in
ihrem Garten alles Unkraut achtlos gerupft hatte, nimmt ein echter Fliegenelf
sie mit unter ihr Beet, in die geheimnisvolle Welt der Wurzelelfen. Dort ist
eine Menge los und wer genau hinhört und sieht, erfährt Wundersames. Um die
gestörte Harmonie in Ihrem Beet wieder herzustellen, muss Rosa sich auf die
abenteuerlicher Reise zum alten Schatz der Wurzelelfen begeben.....
Eine zauberhafte Inszenierung die
zum Lauschen und Beobachten der Natur animiert und zeigt, wie lebendig und
gleichzeitig zerbrechlich dieser Mikrokosmos ist. Eine besondere Rolle spielt
die Musik. Unterschiedliche Instrumente charakterisieren die Figuren und
verbinden sich mit den Bildern und dem gesprochenen Wort. Erzählt mit
Schauspiel, Hand-, Tisch- und Stabfiguren, Trickobjekten, Schattenspiel und
Musik.
Weitere Informationen finden Sie
unter www.wildehummel.de
Die Erfahrungen der letzten Veranstaltungen machen Mut. Schon im Juni geht es im
Bahnhof mit einer Autorenlesung weiter, bevor im August ein weiteres
Theaterstück aufgeführt wird und dann im September das traditionelle Kinderfest
stattfinden wird.
Text & Fotos: Hartmut Claes/WAZ
Mit freundlicher Genehmigung der WAZ-Stadtteilredaktion Bochum.
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