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Dahlhausen. Die ersten
Glückwünsche bekam Joachim Walter vom Verein PRO Dahlhausen schon vor dem Start
des Weltkindertages.
Ein Radfahrer gratulierte ihm zu dem Kaiserwetter
anlässlich der Großveranstaltung. Herrlicher Sonnenschein lockte dann auch
mehrere Hundert Gäste auf den Bahnhofsvorplatz. Unter strahlend blauem Himmel
vergnügten sich die Besucher bei Musik, Tanz und Zauberei. Einer, der den guten
Zuspruch nicht dem Zufall überlassen wollte,
war PRO-Dahlhausen Vorsitzender Joachim Berndt. Er hatte sich am Samstagmorgen auf den Weg gemacht, um an den
Haustüren der vielen jungen Familien im neuen Ruhrauenpark auf das Fest
aufmerksam zu machen. Die Einladung wurde dankbar angenommen, so dass unter den
Gästen diesmal auch viele neue Gesichter zu sehen waren.
Noch bevor Bezirksvorsteherin
Doris Erdmann die offizielle Eröffnung vornahm, gab es schon die erste
Vorführung der Kindertanzgruppe der Ruhrlandbühne. Danach folgten Schlag auf
Schlag ein Singspiel des Kindergartens St. Michael und eine Vorführung des Steeler Kinder- und Jugendballetts. Danach wurde Kampfsport von
Kinder-Karategruppe aus dem Sportzentrum Südwest geboten.
Besonders großen
Applaus erhielten die Mädchen der islamischen Gemeinde Dahlhausen. Mit ihren
grünweißen Schleiergewändern zogen sie die Gästen in ihren Bann. Gegen 17 Uhr
ging das Bühnenprogramm zu Ende. Der Zauberer Robinson sorgte mit seinen Tricks
für erstaunte Gesichter.
Das Rahmenprogramm lief
parallel zu den Bühnenauftritten.
Im Wünsch-dir-was-Zelt wurden Wunschkarten
ausgefüllt und mit Luftballons in Richtung Himmel geschickt. Während Julian
Rabe
sich wünschte, einmal Lokführer zu werden, hoffte Clinton Williams auf eine
erfolgreiche Karriere als Fußballprofi. Lisa-Marie Scharpey war da schon etwas
bescheidener. Eine neue Schreibtischunterlage war ihr Wunsch. Auf der Hüpfburg
trainierten die Kinder den Salto und am Stand der Pfadfinder St. Engelbert
konnten Kerzen gebastelt werden.
22 Gruppen sorgten mit ihren
Angeboten und Infoständen für eine bunte Vielfalt an Aktionen. Mehrere Nationen
waren auf dem Bahnhofsvorplatz vertreten und feierten gemeinsam in friedliches
Fest.
1954 wurde der Weltkindertag von
den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Die Rechte der Kinder sollten
gestärkt werden und die Freundschaft unter den Heranwachsenden sollte gestärkt
werden. Außerdem wurde von den nationalen Regierungen eine Unterstützung der
Arbeit der UNICEF erwartet.
Nur wenige hundert Meter
weiter gab es im Eisenbahnmuseum noch ein Fest. Der Dampftag war ebenfalls gut
besucht.
„Im nächsten Jahr würde ich gerne beide Ereignisse miteinander
verknüpfen. Mit der Draisine vom Weltkindertag am Bahnhof hinüber zum Dampftag
im Museum“, so die interessante Idee von Joachim Berndt. Um sich diesen und
andere Wünsche erfüllen zu können, sucht PRO Dahlhausen noch weitere
Mitstreiter. Am Mittwoch trifft sich der Verein um 19 Uhr im Bahnhof.
Text & Fotos: Hartmut Claes
Mit freundlicher Genehmigung der
WAZ-Stadtteilredaktion Bochum.
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