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10. Dahlhauser Weltkindertag

am 15. September 2007

 


 

Dahlhausen. Die ersten Glückwünsche bekam Joachim Walter vom Verein PRO Dahlhausen schon vor dem Start des Weltkindertages. Ein Radfahrer gratulierte ihm zu dem Kaiserwetter anlässlich der Großveranstaltung. Herrlicher Sonnenschein lockte dann auch mehrere Hundert Gäste auf den Bahnhofsvorplatz. Unter strahlend blauem Himmel vergnügten sich die Besucher bei Musik, Tanz und Zauberei. Einer, der den guten Zuspruch nicht dem Zufall überlassen wollte, war PRO-Dahlhausen Vorsitzender Joachim Berndt. Er hatte sich am Samstagmorgen auf den Weg gemacht, um an den Haustüren der vielen jungen Familien im neuen Ruhrauenpark auf das Fest aufmerksam zu machen. Die Einladung wurde dankbar angenommen, so dass unter den Gästen diesmal auch viele neue Gesichter zu sehen waren.

Noch bevor Bezirksvorsteherin Doris Erdmann die offizielle Eröffnung vornahm,  gab es schon die erste Vorführung der Kindertanzgruppe der Ruhrlandbühne. Danach folgten Schlag auf Schlag ein Singspiel des Kindergartens St. Michael und eine Vorführung des Steeler Kinder- und Jugendballetts. Danach wurde Kampfsport von Kinder-Karategruppe aus dem Sportzentrum Südwest geboten. Besonders großen Applaus erhielten die Mädchen der islamischen Gemeinde Dahlhausen. Mit ihren grünweißen Schleiergewändern zogen sie die Gästen in ihren Bann. Gegen 17 Uhr ging das Bühnenprogramm zu Ende. Der Zauberer Robinson sorgte mit seinen Tricks für erstaunte Gesichter.

Das Rahmenprogramm lief parallel zu den Bühnenauftritten. Im Wünsch-dir-was-Zelt wurden Wunschkarten ausgefüllt und mit Luftballons in Richtung Himmel geschickt. Während Julian Rabe sich wünschte, einmal Lokführer zu werden, hoffte Clinton Williams auf eine erfolgreiche Karriere als Fußballprofi. Lisa-Marie Scharpey war da schon etwas bescheidener. Eine neue Schreibtischunterlage war ihr Wunsch. Auf der Hüpfburg trainierten die Kinder den Salto und am Stand der Pfadfinder St. Engelbert konnten Kerzen gebastelt werden.

22 Gruppen sorgten mit ihren Angeboten und Infoständen für eine bunte Vielfalt an Aktionen. Mehrere Nationen waren auf dem Bahnhofsvorplatz vertreten und feierten gemeinsam in friedliches Fest.

1954 wurde der Weltkindertag von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen.  Die Rechte der Kinder sollten gestärkt werden und die Freundschaft unter den Heranwachsenden sollte gestärkt werden. Außerdem wurde von den nationalen Regierungen eine Unterstützung der Arbeit der UNICEF erwartet.

Nur wenige hundert Meter weiter gab es im  Eisenbahnmuseum noch ein Fest. Der Dampftag war ebenfalls gut besucht. „Im nächsten Jahr würde ich gerne beide Ereignisse miteinander verknüpfen. Mit der Draisine vom Weltkindertag am Bahnhof hinüber zum Dampftag im Museum“, so die interessante Idee von Joachim Berndt. Um sich diesen und andere Wünsche erfüllen zu können, sucht PRO Dahlhausen noch weitere Mitstreiter. Am Mittwoch trifft sich der Verein um 19 Uhr im Bahnhof.

Text & Fotos: Hartmut Claes
Mit freundlicher Genehmigung der
WAZ-Stadtteilredaktion Bochum.

 

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