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12. Dahlhauser Weltkindertag

am 19. September 2009

 



Die Cheerleaders „TTC Tigers“ in Aktion

 

 

Dahlhausen. Anlässlich des Weltkindertages stand vor dem Dahlhauser Bahnhof ein schmuckes Zelt, in dem sich Kinder etwas wünschen durften, um dann die Wünsche per Luftballon in Richtung Himmel zu schicken. Vermutlich waren die Organisatoren des Vereins Pro Dahlhausen die ersten, die das Zelt aufsuchten. Denn ihr Wunsch nach einem regenfreien Tag wurde mit echtem Kaiserwetter beantwortet.

Es waren genau die richtigen Bedingungen, um sich dem neuen Besitzer des Bahnhofs, dem Verein „pro Kulturgut.net“ eindrucksvoll zu präsentieren. Dessen Vorsitzender Reinhard Kreckel betonte in einem Interview mit Joachim Berndt von „Pro Dahlhausen“, dass er die bisherige Kulturarbeit In Dahlhausen sehr schätzt und  in gemeinsamen Planungsgesprächen die traditionellen Angebote wie Wochenmarkt, Musikveranstaltungen und Weihnachtsmarkt mit einbeziehen möchte.

Die angekündigte gemeinsame Marschrichtung wird auch den anwesenden Lokalpolitikern gefallen haben.  So konnte dann eine zufriedene Bezirksbürgermeisterin Doris Erdmann den Weltkinder eröffnen.
 

Doris Erdmann erinnerte daran, dass der Weltkindertag vor 55 Jahren von den Vereinten Nationen eingeführt wurde und heute in 130 Ländern regelmäßig gefeiert wird. Der Tag soll bewusst machen, dass alle Kinder Rechte haben, weder Hunger noch Durst leiden dürfen, gute Bildungschancen bekommen und mit Achtung begegnet werden.


20 Organisationen und Initiativen hatten ihre Stände auf dem weiten Bahnhofsvorplatz aufgebaut.  Aus aktuellem Anlass hatte der Bochumer Bauunternehmer Heinz Buschkamp seine Teilnahme zugesagt. Er ist mit den Straßenbauarbeiten für den Dahlhauser Kreisel vor dem Bahnhof beschäftigt. Was er für die Kinder dabei hatte, ließ große und kleine Herzen höher schlagen. Auf einem abgesperrten Platz duften sich Kinder unter fachkundiger Anleitung als Baggerfahrer üben. Kein Wunder, dass die Schlange der neugierigen Nachwuchsbaggerführer  endlos lang erschien. Der Knappenverein Schlegel und Eisen war auch wieder mit dabei und hatte sich etwas ganz Originelles einfallen lassen. Ein 12 Meter langes schwarzes Tunnelzelt stellte einen dunklen Stollen dar, der von den Kindern kriechend durchschritten werden konnte. Ganz stilecht saß vor dem Zelt ein Knappe, der sichtlich seinen Spaß hatte, wenn er die Kinder mit dem Bimmeln einer echten Grubenglocke in den Stollen schicken konnte.

Erstmals dabei war auch die gemeinnützige GmbH Outlaw, die den Kindergarten „St. Michael“ in Dahlhausen übernommen hat.  Auf der Bühne in und vor dem Bahnhof wurde ein buntes Unterhaltungsprogramm geboten. Den Auftakt in der Schalterhalle machte die elfjährige Pianistin Sonja Konincks. Danach ging es auf der großen Bühne mit den Cheerleadern „TTC Tigers“ weiter. Auch wenn die Tontechnik versagte, die Choreographie passte. Die Stimmung der nachfolgenden Gruppen von der islamischen Gemeinde und der Ruhrlandbühne wurde dadurch nicht getrübt.

 

Hartmut Claes, 22. September 2009

Mit freundlicher Genehmigung der WAZ-Stadtteilredaktion Bochum.
 


















Fotos: Hartmut Claes

 

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